Disziplinen

Hyong – Formenlauf

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Hyong Nr. 11: Po-Eun

In den Anfangszeiten des Taekwon-Do übten die Schüler schwierige Bewegungsabläufe noch nicht mit Partnern, aus Sorge sie zu verletzen. Daraus entwickelten sich festgelegte Formen, die Hyongs. Sie stellen den Kampf gegen mehrere fiktive Gegner dar. Angriffs- und Abwehrbewegungen können hier ohne jedes Abstoppen mit aller Konsequenz, Stärke und Härte ausgeführt und realistisch geübt werden.

Das traditionelle Taekwon-Do nach Großmeister Kwon, Jae-Hwa lehrt 20 verschiedene Hyongs mit stets steigendem Schwierigkeitsgrad. So sind die ersten Hyongs nach einfachen Diagrammen aufgebaut und es kommen nur wenige Beintechniken zum Einsatz. Mit steigendem Gürtelgrad werden die Bewegungsabläufe jedoch komplexer und die Ansprüche der Formen höher.

Hyongs werden im Training regelmäßig geübt und stellen einen wichtigen Prüfungsbestandteil dar.

 

 

Chayu-Taeryon – Freikampf

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Kontaktloser Freikampf

Der Freikampf im traditionellen Taekwon-Do wird ohne Kontakt ausgeführt. Ziel ist nicht der harte Treffer, sondern das vorherige Abstoppen der Techniken sowie die stete Kontrolle über sämtliche Bewegungen. Da der Freikampf ein hohes Maß an Körperbeherrschung voraussetzt wird er erst ab Blaugurt gelehrt.

Schwer kontrollierbare Techniken, wie beispielsweise Fingerspitzenstöße und Handkantenschläge sind im Freikampf verboten. Sie bleiben der Selbstverteidigung vorbehalten. Die Beinarbeit mit hohen Drehkicks ist ein Markenzeichen des traditionellen Taekwon-Do.

 

 

Kyek-Pa – Bruchtest

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Ellbogenstoß auf mehrere Bretter

Der Bruchtest wird im Training nie geübt. Er dient als Gradmesser des Trainingsfortschritts und wird nur bei Prüfungen oder Vorführungen ausgeführt.
Die Materie wird nicht durch rohe Gewalt zerstört, sondern mit ausgereifter Technik und der daraus resultierenden Kraft. Der Bruchtest verlangt Willenskraft sowie großes Selbstvertrauen.

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