Kwon, Jae-Hwa

Großmeister Kwon, Jae-Hwa

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Großmeister Kwon, Jae-Hwa im Jahr 2007 in Pfaffenhofen

Großmeister Kwon, Jae-Hwa wurde im Jahre 1937 in Koreas großer Hafenstadt Pusan geboren. Bereits in jungen Jahren bekam er Unterricht im Taekwon-Do und fiel bald durch sein außergewöhnliches Talent auf. In Hae, Dae-Yeong, 6. Dan, fand er einen hervorragenden Lehrer, der sich ausschließlich der Ausbildung dieses einen Schülers widmete. Später wurde Kwon, Jae-Hwa auch von General Choi Hong Hi, 9. Dan, persönlich unterrichtet.
Nach dem Abschluß seines Studiums war er als Journalist bei Pusan Ilbo, der größten Tageszeitung von Pusan, tätig. Bereits mit 24 Jahren übernahm Kwon, Jae-Hwa die Leitung der Yonmu-Kwan Schulen mit über 5.000 Mitgliedern, darunter 200 Dan-Träger. 1964 wurde er technischer Direktor des Landesverbandes der Provinz Pusan mit etwa 30.000 aktiven Mitgliedern. 1965 bereiste Kwon, Jae-Hwa mit einer Gruppe Großmeistern im Auftrag der koreanischen Regierung Europa und legte damit den Grundstein des deutschen Taekwon-Do.
Der Erfolg spricht für sich: über 100 Schulen gehören deutschlandweit seinem Lehrsystem an. Außerdem gibt es zahlreiche weitere Übungsstätten in Europa und Amerika. So tritt Großmeister Kwon, Jae-Hwa seit nun über 40 Jahren dafür ein die geistigen Wurzeln des Taekwon-Do zu bewahren, es weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Man kann Großmeister Kwon, Jae-Hwa durchaus als Vater des Taekwon-Do in Europa und als Begründer des traditionellen Taekwon-Do betrachten.

Zur Zeit lebt Meister Kwon in Portland (Oregon), wo er das World Headquarter des Traditional Taekwon-Do leitet. Mit seiner Lebensauffassung und seinem Wirken ist er das größte Vorbild für seine zahlreichen Schüler.

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Der legendäre Kieselsteinbruchtest: 66 PS aus der Innenhandkante

Den wohl größten Eindruck beim Betrachter hinterlässt neben der außergewöhnlichen Persönlichkeit des Großmeisters sein berühmter Kieselsteinbruchtest, bei dem er einen Flusskiesel mit der bloßen Hand zerschmettert. Die Schlagkraft, die für einen solchen Bruchtest notwendig ist, wurde 1984 in den Versuchslaboren von BMW gemessen. Das verwendete Meßgerät kann Aufprallkräfte von bis zu 100000 Newton, also 10 Tonnen messen. Zusätzlich wurden die Bruchtests zum Zwecke der Auswertung von Hochleistungskameras aufgenommen. Kwon, Jae-Hwa erreichte bei seinem schlagkräftigsten Versuch 1,5 Millisekunden nach dem Aufprall seiner Handinnenkante auf den Kieselstein eine Kraft von 10.000 Newton – dies entspricht der Gewichtskraft einer Tonne. Der Erfolg des Bruchtests von Großmeister Kwon, Jae-Hwa beruht letztendlich auf der Tatsache, dass nur 1,5 Millisekunden nach dem Aufprall bereits die größtmögliche Kraft auf den Stein wirkt. „Das geht nur“, vermuten die Wissenschaftler von BMW, „wenn man sich den Stein als gar nicht vorhanden vorstellt, bzw. völlig überzeugt ist, ihn durchzuschlagen.“

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